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Samstag, 9. April 2011

Ich sehe den Mann deiner Träume - Filmkritik

It's time guys, its time for the ArtHouse movie and it was a a way to go. After all it's Woody Allen we are talking about. And even if I feel a little bit pissed because it leaved me hanging, it surely was worth my time.

Also Leute, es war wieder Zeit für ArtHouse und es war gut. Gut gemacht. Immerhin ist es Woody Allens Werk über das wir hier reden. Auch wenn ich mich ein bisschen beschissen fühle, weil es so seltsam abschoss, ist es doch seine Zeit wert. Immerhin ist es von Woody Allen.

So we have a lot of big names in this one. Antonio Banders, Anthony Hopkins, Gemma Jones, Naomi Watts, Josh Brolin and (not again) Freida Pinto. Though she surprised me here, it wasn't that hard to watch her. Or maybe I just don't like the women who synchronises her which, once and for all, is really important. It really does convey the feelings the best. And it can change "creepy actor" into "nice actor". Sometimes.

Da gibt es eine Menge große Namen in diesem Film. Antonio Banders, Anthony Hopkins, Gemma Jones, Naomi Watts, Josh Brolin und (nicht schon wieder) Freida Pinto. Obwohl sie mich doch überrascht hat hier, es war doch nicht soo schwer ihr zuzuschauen. (Vielleicht wegen der kurzen On-Screen Zeit die sie hatte) Oder vielleicht ganz einfach weil die Frau, die ihre Stimme ins Deutsch synchronisiert, schrecklich ist. Schließlich ist das extrem wichtig. In der Originalsprache passt es eben am besten aufeinander und es bringt die Gefühle am besten zur Geltung. Wenn ihr könnt schaut euch Filme in der Originalsprache an, mit Untertiteln, wenn es nötig ist. Es kann einen "schrecklichen Schauspieler" in den "guten Schauspieler" verwandeln. Es macht einen ganz anderen Eindruck, zumindest auf mich.



This movie is about a family. The Mother (Gemma Jones) who is newly divorced with the father(Anthony Hopkins) who wants to feel younger and activ again. He is in this late "Crisis" we hear a lot about, gets himself an expensive girlfriend/wife - a prostitute - and wishes to have a son again. We can tell its no good because Woody wont let have his characters their wishes come true. They are too odd/dumb to do well. They are driven by their actions based on their personality and thats what makes those odd situations.
Running away from confrontations, hiding behind lies, changing from strange to total stanger, not doing what you wish with every cell of your body. The daughter (Naomi Watts) is unhappily married with the writer (Josh Brolin) who has no talent and is in love with the woman in red next door (Freida Pinto). But the daughter falls in love with her new boss and after NOT KISSING HIM when having the chance to, she realizes that they weren't as close as she thought and tries her own thing. But she needs money from mommy, who is already a puppet of her fortune-teller and just says no, false timing (worst mom ever). Daddy perceives that his expensive It Girl is a pregnant cheater and wants his old Mommy back. But Mommy the puppet is in love with the crazy Bookseller round the corner who became a widower recently. And after a quarrel over his dead wife he accepts their love. End.


Der Film dreht sich hauptsächlich um eine Familie. Die Mutter (Gemma Jones) frisch getrennt vom Vater (Anthony Hopkins) der sich wieder jung und aktiv fühlen will. Ihn hat diese extrem späte Latelife-Crisis erwischt, nichts stimuliert ihn mehr als die Jugend, also schafft er sich eine Frau an die nicht nur jünger als seine Tochter ist, Postituierte und extrem teuer, nein, er will auch noch einen Sohn von ihr. Wir wissen ganz genau das das keine gute Idee war, außerdem lässt Woody seinen Charakteren selten ihre gewünschten Wege gehn. Alle sind in seinem Netz gefangen und bewegen sich wie Schachfiguren durch das Labyrinth der Woody Regeln des Lebens. Sie sind einfach zu seltsam/blöd sich richtig anzustellen. Niemand sagt das Richtige zur rechten Zeit, alles was die Leute in diesem Film anstellen basiert auf ihren aberwitzigen Persönlichkeiten. Da haben wir alles dabei, was zu allen möglichen seltsamen situationen führt. Vor Konfrontation davonlaufen, hinter Lügen verstecken, von seltsam in absoluten Fremden verwandeln, nicht das tun was man sich mit jeder Zelle des Körpers wünscht - das kennen wir doch alles irgendwie. Die Tochter (Naomi Watts) ist unglücklich verliebt mit dem erfolglosen Schriftsteller (Josh Brolin) ohne Talent, der in die Frau in Rot von gegenüber (Freida Pinto) verliebt ist. Doch das Töchterlein verliebt sich ebenfalls in ihren Boss (Antonio Banderas) und nachdem sie ihn NICHT GEKÜSST HAT als sie die Chance dazu hatte, checkt sie, dass sich die ganze Beziehung nur in ihrem Kopf abgespielt hat; dreht und wendet sie sich um endlich ihr eigenes Ding zu machen. Aber sie braucht das Geld von Mama, die mittlerweile die Marionette ihrer Wahrsagerin spielt und absagt, es sei nicht der richtige Moment für größere Investitionen (schlechteste Mutter aller Zeiten). Dem Vater wird klar das sein teures Modepüppchen eine schwangere Ehebrecherin ist und will sein Ex-Weib wieder. Doch Mama ist verliebt in den exzentrischen Buchhändler um die Ecke, der erst kürzlich Witwer wurde. Nach einem Streit kommen die beiden auch endlich zusammen. Ende.



Alles in allem nur ein Film für Leute die sich gerne verrückte beim spielen Ansehen, Leute die gerne zwischen den Zeilen lesen, Leute die gerne lachen und schadenfroh sein können. Es wird nie langweilig, weil sich die verschiedenen Geschichten ineinanderflechten und unerwartete Wendungen nehmen können. Das Ende von Josh Brolins Charakter ist wohl das Beste. Aber das verrat ich nicht^^


Song des Tages:


Wort des Tages: ensnared - gefangen

Bibelvers des Tages: Matthäus 6, 34
"So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug."

Donnerstag, 31. März 2011

Das Ende ist mein Anfang - Filmkritik

Es ist wieder Zeit für ArtHouse Kino. Dieses Mal/This time war es ein ganz besonderer/excellent Film für mich. Bruno Ganz einer meiner deutschen Lieblingschauspieler ist der Hauptdarsteller - he is the leading man - und das heißt, es kann nur gut werden. Bezüglich des dartsellerischen Parts. Der Film basiert auf dem gleichnamigen - of the same title - Buch, dass ich leider nicht gelesen habe. Es ist, so wie ich das verstanden habe, eine Koproduktion zwischen Deutschland, Italien und Indien. Bruno Ganz spielt Tiziano Terzani der seinem Sohn von seiner gesamten Lebensgeschichte erzählt - Tiziano tells his son the story of his life. Es werden hauptsächlich die Gespräche von Vater und Sohn gezeigt. Bruno Ganz bestimmt die Leinwand - called silver screen or the big screen - wie kein Anderer und stellt sich offen dem Alter und seinen Schwächen. Als Tiziano erzählt er von seinen Erlebnissen/experiences als junger Mann, der seine Lebenspartnerin - ganz einfach life partner - findet, als Journalist, wie er durch Asien reist, den Vietnamkrieg erlebt, China erforscht und auf der Suche nach dem Sinn des Lebens den Buddhismus, Indien und den Himalaya entdeckt. Wie er am Ende seines Lebens die Stille/the ultimate silence und den Tod erkannt(identifies), druchschaut(sees through) und akzeptiert(accepts) hat, weil sie beide so unentbehrlich und so maßgeblich verändernd sind. Vater und Sohn philosophieren über das Leben, den Kommunismus, die Liebe und Leere und vor allem über den bevortehenden Tod Tizianos. Auf jedenfall macht es Spaß ihm zu zuhören und ich habe richtig Lust das Buch auch zu lesen. It makes a lot of fun to listen to them and I have true appetite to read the book now too.

Der Film gibt viele Anworten auf die Fragen des Lebens, es ist die Vielfalt, die Veränderung die zählt. Er reißt den Zuschauer(observer) mit, er zeigt und erzählt was wichtig erscheint. Mir haben nicht alle Antworten gefallen. Wie zum Beispiel - just for example - das viele Gerede über Inkarnation und Leere und Universum und diesem Kram, weil Vater und Sohn beide begeistert sind von Indien, seiner Kultur, dem Buddhismus. Wenn sie sagen, sie hatten einmal das Gefühl, so etwas wie ein größeres Ganzes zu spüren, dann kann ich nur den Kopf schütteln - I just can shake my head. Weil unsereiner, als wiedergeborener Christ ,sich nicht mit Wagem abgiebt. Da scheinen diese halbherzigen Eindrücke unvollständig und verträumt. Des Weiteren fand ich die Synchronisation des Sohnes ganz ganz ganz ganz schrecklich/awful. Wer auch immer seinen Part übernommen hat, war ein absoluter Laie. Weil der Schauspieler der den Sohn darstellt ein Italiener ist, hat man ihn Italienisch reden lassen und Bruno Ganz auf Deutsch antworten lassen. Das ganze musste natürlich angepasst/adjust werden. So klangen die Aufnahmen zusammenhangslos. Es gab niemanden mit dem der Synchronsprecher sich unterhalten konnte und niemanden gegen den er künstlerisch "batteln" durfte, vielleicht ist es deshalb so schlecht.

Die Beziehung/relationship between zwischen Tiziano und seiner Frau war besonders rührend. Ich hätte mir die beiden stundenlang ansehen können, so sehr haben sie sich aufeinander eingelassen. - The perfect chemical romance^^ - Die Chemie stimmte und auch wenn ich nicht viel über den Vietnamkrieg, oder den chinesischen Kommunismus weiß, so habe ich doch das Meiste nachvollziehen können. Es ist alles sehr einfach gehalten. Everthing is neat and simple. Man kann leicht mit und doch findet man das idealistische Sprücheklopfen über Leben und Universum zeitweilig anstengend.
Eine Dame vor mir im Kino konnte das Ganze nur mit einem "Schön wärs" betiteln. Das trifft es gut. Schön wärs! If only!




 Trailer:






 Wort des Tages: almost - beinahe

Bibelvers des Tages: Hiob 17, 5
"Den Gefährten erzählt man vom Beuteteilen, aber die Augen der eigenen Kinder verschmachten."



Sonntag, 20. März 2011

MIRAL - Filmkritik

Jede Woche gibt es hier bei uns im Kino einen neuen ArtHouse Film. Den einzigen Film für den es sich wirklich lohnt ins Kino zu gehen. Meistens zumindest - at least most of the time. Da werden Filme aus aller Welt gezeigt. They show movies from all over the world. Hauptsächlich deutsche, wenn wir schon in Deutschland sind. Man kann sie allerdings erst ca. ein halbes Jahr später im ArtHouse hier  sehen. Lohnt sich auch leider nicht in so einer kleinen Stadt/small town, wo alle nur ins Kino rennen, wenn Sneak Preview oder eine riesige Blockbuster Produktion mit vielen Explosionen/blasts auf dem Programm steht. Mein letzter ArtHouse Film war also MIRAL, über den es eine Menge zu sagen gibt, wenn man sich auskennt. 

Miral (Freida Pinto, "Slumdog Millionär") ist ein Mädchen pakistanischer Abstammung/parentage die in Israel geboren wurde. Sie ist schlau, beliebt und geht auf ein Mädcheninternat das von der bekannten und warmherzigen - known and warmhearted - Hind Husseini (Hiam Abbass) geleitet wird. Hind ihre Geschichte, wie sie das Mädcheninternat für Kriegswaisen eingerichtet hat, wird als erstes erzählt. Darauf folt die Geschichte von Mirals Mutter Nadia (Yasmine Al Masri), die aus ihrem traumatisierenden Elternhaus abhaut - who split with her traumatising childhood home - und als Prostituierte schließlich im Gefängnis landet. Bald darauf lernt sie Mirals Vater kennen und heiratet ihn, kommt von ihrer Alkoholsucht/alcohol addiction und der Prostitution aber nicht los sieht keinen anderen Ausweg als den Selbstmord/suicide. Mirals Vater bringt sie in das Mädcheninternat/girl's boarding school wo sie mit 17 anfängt sich politisch gegen die Israelis zu engagieren. Sie saugt den Hass gegen die israelische Besatzung förmlich auf und verliebt sich in einen PLO-Anhänger, wird festgenommen, weil sie beim verteilen von Flugblättern erwischt wurde und im Gefängnis/prison von den Amis gefoltert/tortured. Doch sie kommt frei, versteckt/hides sich bei ihrer Tante und lernt eine Israelin kennen - gets to know a n isreali woman - mit der sie sich anfreundet und einen neuen Blick auf die Geschehenisse und die Welt bekommt. Der Film endet mit dem Friedensabkommen/piece agreement zwischen den beiden Völkern der bis heute noch nicht durchgesetzt wurde.

Der Film ist schön anzuschauen und die Geschichten der drei Frauen werden gefühlvoll erzählt, doch der Nahost Konflikt/middle east conflict ist ein heikles Thema und wird nur am Rande aufgegriffen. Es ist kein umfassender Film über den Konflikt zwischen Israel und Palästina, es ist ein Film über drei Frauen die versuchen ihren Weg zu finden, das Richtige zu tun, zu lieben, scheitern oder weitermachen - the movie is about three women, who try to find their way, do the rightfully thing, to love, to fail or to carry on. Es ist das was das Leben meiner Meinung nach wirklich ausmacht, der Kampf mit sich selbst. Abgesehen davon lässt der Film einiges zu wünschen übrig. Die Szenen sind eher bruchstückhaft/fragmented und drei verschiedene Lebensgeschichten sind zu viel um sie in 112 min. richtig erzählt zu werden. Doch nicht nur die Regie  von Julian Schnabel scheint oberflächlich/superficial, auch das Script reist mich einfach nicht mit. Diese zwei Dinge sind so essentiell das ein Film auch nicht besser wird trotz guter Leistung/perfomance der Darsteller. Allesamt liefern die Schauspieler gute Emotionen, nur bei der Titelheldin Freida Punto bleibt die Leidenschaft/passion im Sumpf stecken. Ich konnte schon in Slumdog Millionär nicht allzu viel mit ihr anfangen, aber hier bekam sie viel mehr Szenen, die sie viel besser versauen/cock up konnte. Schade! Bummer! Aber dennoch ein netter Film, wenn  auch nicht weltbewegend.

Hier für euch der Trailer:





Wort des Tages: crying shame - ein Jammer

Bibelvers des Tages: Mt 5, 4
"Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden."